Abgeschlossene Projekte

Besselpark

Erneuerung des Kinderspielplatzes Besselpark (Besselpark-Ost)

Der ca. 2.900 m² große Spielplatz zwischen Enke- und Markgrafenstraße wurde im Zeitraum zwischen Juli 2015 und Mai 2016 aus den dem Bezirksamt zur Verfügung stehenden Städtebauförderungsmitteln erneuert. Für die Gestaltung stehen rund 565.000 € zur Verfügung. Die Maßnahme wurde zeitlich vorgezogen, da das Hauptspielgerät und eine Seilbahn auf der Freifläche wegen Unfallgefahr demontiert werden mussten.

Im April 2014 wurde im Rahmen eines konkurrierenden landschaftsplanerischen Auswahlverfahrens die Vorentwurfsplanung erarbeitet, die eine Neugestaltung des Spielplatzes unter Verwendung einzelner vorhandener Spielgeräte aus der IBA-Phase vorsieht.

Download: Protokoll Auswahlgremium

Download: Ausgewählter Entwurf

 

Charlottenstraße 98

Herstellung der städtischen Parkanlage

Nördlich des Besselparks und in direkter Nachbarschaft der im Rahmen der IBA errichteten Wohnbauten von John Hejduk wurden zwischen September 2015 und September 2016 die dort vorhandene Brachfläche gestaltet. Entsprechend den Festsetzungen des Bebauungsplanes VI-150d-2a entstand hier in Ergänzung zum Besselpark eine kleine städtische und gestalterisch eigenständige Parkanlage.

Für die mit Ausnahme der bestehenden Grundstückszufahrten bisher nicht zugängliche, ca. 2600 m² große Fläche wurde bereits im Dezember 2013 ein konkurrierendes Auswahlverfahren mit drei Landschaftsarchitekturbüros durchgeführt. Der Baubeginn hatte sich wegen einer Überarbeitung der Entwurfsplanung hinsichtlich der Lage einer Tiefgaragenzufahrt und der Erarbeitung der Ausführungsplanung verzögert. Mit Beginn der Baumaßnahmen wurden im Untergrund unvorhergesehene Kellerreste der Vorkriegsgebäude aufgefunden, die zunächst beseitigt werden müssen.

Download:  Protokoll Auswahlgremium

Download: Ausgewählter Entwurf

 

Kita und Familienzentrum Tam Wilhelmstraße 116/117 (ehem. Carl-Friedrich-Zelter OS)

Gebäudeumbau

Der Umbau der ehem. Carl-Friedrich-Zelter OS zur Kita und Familienzentrum Tam wurde 2012 fertig gestellt. Die Eröffnung der Einrichtung des Diakonischen Werkes Berlin Stadtmitte e.V. erfolgte am 24.8.2012 im Rahmen einer Einweihungsfeier. Finanziert wurde das Projekt im Programm Städtebaulicher Denkmalschutz in den Programmjahren 2011/12. Die Kosten betragen ca. 1.917 Mio. €.

Im Rahmen des Umbaus des Denkmalensembles wurden vorrangig Fassaden, Fenster, Dach und Treppenhaus sowie die Innen- und Sanitärräume instandgesetzt. Im Zuge der Maßnahmen wurde auch ein Aufzug eingebaut und die Innenräume entsprechend des Bedarf der Kindertagesstätte neu zugeschnitten und ausgestattet. Im Erdgeschoss befinden sich die Aufenthaltsräume des interkulturellen Familiencafés des Tam.
Download: Ausstellungstafeln Nutzung und Umbau (Urheberrecht siehe Impressum auf Tafel 6)

Neugestaltung der Freiflächen

Am Standort des Familienzentrums Tam wurden die straßenseitigen Freiflächen von 2014 bis 2015 mit Mitteln aus dem Förderungsprogramm Städtebaulicher Denkmalschutz neu gestaltet. Hierfür wurden rund 595.000 € zur Verfügung gestellt.
Im April 2013 wurde im Rahmen eines konkurrierenden landschaftsplanerischen Auswahlverfahrens eine Vorentwurfsplanung erarbeitet, die eine Neuordnung der Flächen nach den Bedürfnissen des Familienzentrums mit Spiel- und Aufenthaltsflächen sowie eine Neuordnung des Bolzplatzes und des Eingangs für alle Grundstücksnutzer vorsieht. Auf dieser Grundlage wurde in Abstimmung mit den Nutzern die Entwurfsplanung des Wettbewerbssiegers Bernard und Sattler Büro für Landschaftsarchitektur (zur Weiterbearbeitung ausgewählter Beitrag) leicht modifiziert. Für seine Nutzer und Gäste konnte durch das Tam in Zusammenarbeit mit der Gebietsbeauftragten am 22.09.2015 die Eröffnung der Anlagen gefeiert werden.

Download: Wettbewerbsbeitrag Bernard und Sattler Büro für Landschaftsarchitektur (zur Weiterbearbeitung ausgewählter Beitrag)

Sanierung der Turnhalle

Mit den Arbeiten an der 1867 errichteten denkmalgeschützten Halle wurde im Juli 2013 begonnen.
Als eine der ältesten noch existierenden Sporthallen Berlins wird die ehemalige Schulsporthalle der ehem. Karl-Friedrich-Zelter-Oberschule am Standort des Familienzentrums Tam saniert. Die Halle wird künftig dem Familienzentrum der Kita im Tam sowie Breitensportvereinen zur Verfügung stehen.
Die Sanierung wurde im Rahmen des Programmteils ZIS-Stadterneuerung mit EU-Kofinanzierung sowie aus bezirklichen Mitteln mit rund 460.000 € finanziert. Folgende Maßnahmen wurden durchgeführt: Es gibt nun einen neuen Verbindungsbau zwischen Halle und Umkleideräumen. Der Zugang ist nun barrierefrei. Außerdem gibt es nun eine Wärmedämmung für das Dach und die Kellerdecke und die Brandwände wurden instand gesetzt. Außerdem wurden die Umkleideräume im Keller des “tam” renoviert und Verbesserungen für den Brandschutz erreicht.

Das Bauvorhaben wurde im März 2014 fertiggestellt.

 

Akademie Jüdisches Museum Berlin

Freiflächengestaltung

Die stadtplatzartigen Freiräume an der Akademie Jüdisches Museum Berlin am Standort des ehemaligen Blumengroßmarktes zwischen Encke- und Lindenstraße wurden 2012 im Programm Städtebaulicher Denkmalschutz Programmjahr 2011 mit rund 1,7 Mio. € und Mitteln des Stadtplätzeprogramms realisiert. Ergänzend ist die Verbesserung des Übergangs Lindenstraße zwischen Jüdischer Akademie und JMB vorgesehen.

Im Rahmen der Maßnahmen nach Entwürfen des Landschaftsplanungsbüros Rehwaldt (Dresden) wurden die Platzflächen aus gesägten Großpflastersteinen erstellt und mit Bänken, Leuchten, Fahrradbügeln, Sicherheitspollern und Pflanzung mehrstämmiger Bäume ausgestattet. Des Weiteren wurde zur Erinnerung an den preußischen Normalhöhenpunkt eine Stehle errichtet. Die endgültige Fertigstellung erfolgte im Juni 2013.

 

Mehringplatz

Sanierung und Wiederaufbau des Brunnens und der Friedenssäule

Das zum Zwecke der U-Bahntunneldeckensanierung demontierte Hauptbestandteil des Gartendenkmals wurde im Rahmen des Programms Städtebaulicher Denkmalschutz Programmjahr 2011 mit einem voraussichtlichen Kostenvolumen von 700.000 € wiederaufgebaut, nachdem 2012 durch die BVG eine neue Lastabtragung oberhalb des U-Bahntunnels eingebaut wurde.
Die im September 2013 begonnen Maßnahmen umfassten die Sanierung der Bauteile und die Abdichtung des Brunnenbeckens, die Säulenreparatur und -aufstellung, die Reparatur der Bronze-Plastik „Siegesgöttin Victoria“ unter konservatorischen Vorgaben, die erforderliche Versorgungstechnik und Umwälzanlage des Brunnens sowie die Sanierung der bestehenden Sitzfiguren „Friedensgöttin“ und „Clio“ am inneren Platzrand.

Die weitgehende Fertigstellung des Brunnens und der Säule erfolgte am 29. April 2014 mit einer Einweihungsfeier. Das Bezirksamt hatte durch seine Sanierungsbeauftragte zur Eröffnung eingeladen und so wurde die “Rückkehr des Engels” gefeiert. Das durch die gestaltende Kreuzberger Musikalische Aktion e.V., die Globale e.V., QM und die Gebietsbeauftragte BSM mit weiterer Unterstützung durch die Galilei- und Liebmann-Schule, den Platzgärtner und Herrn Voges (Kunstwelt e.V.) organisierte Fest mit Bühnenprogramm war bei schönem Wetter ein voller Erfolg und ein aufmunterndes Signal an die Bewohner.