Aktuelle Projekte

Mehringplatz

Neugestaltung der Platzanlage

Für die Umgestaltung des Mehringplatzes wurde im Jahr 2014 ein Workshopverfahren und im folgenden Jahr ein Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Der Platz mit seinen zwei Gebäuderingen, der inneren Platzfläche sowie dem äußeren Erschließungsring steht seit 2014 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Die innere Platzfläche und der äußere Erschließungsring sowie Bereiche der südlichen Friedrichstraße sollen in den kommenden Jahren mit Mitteln des Städtebaulichen Denkmalschutzes umgestaltet werden. Im Zuge der Erarbeitung der Planungsunterlagen wurden die Überarbeitungen den Bewohnern und Nutzern im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. Die Umsetzung des Bauvorhabens ist nach Auswertung der Ausschreibungsergebnisse vorgesehen, welche im Mai 2018 erfolgte. Da die Ausschreibungsergebnisse die prognostizierten Kosten überschreiten, wurde ein Mehrkostenantrag im Programm städtebaulicher Denkmalschutz gestellt, der derzeit noch nicht beschieden ist.

Download: Zwischenpräsentation Entwurfsplanung

Download: Ergebnisprotokoll Ideen- und Realisierungswettbewerb

Download: 1. Preis ARGE Lavaland GmbH, Berlin und TH Treibhaus, Berlin

Download: 2. Preis Lützow 7 Garten und Landschaftsarchitekten, Berlin

Download: 3. Preis ARGE ATELIER LE BALTO Landschaftsarchitekten und Kuehn Malvezzi Projects, Berlin

Download: Dokumentation des frühzeitigen Beteiligungsverfahrens

Download: Entwurf OKRA – Witteveen+Bos Landschaftsarchitekten Workshopverfahren

Besselpark

Umgestaltung der Parkanlage

Der Besselpark, der zwischen 1988-1990 angelegt wurde – jedoch inzwischen starke Abnutzungserscheinungen aufweist – soll umgestaltet werden. Die Umgestaltung des Spielplatzes erfolgte bereits im Jahr 2016. Der angestrebte im Baubeginn im Sommer 2018 musste jedoch verschoben werden, da in der Ausschreibung der Bauleistungen keine Angebote abgegeben wurden. Derzeit wird ein Baubeginn im Frühjahr 2019 avisiert.

Im Rahmen einer Bürgerbefragung wurden Wünsche und Anregungen der Bewohner*innen aufgenommen und in das landschaftsplanerischen Auswahlverfahren eingebracht. Ziel des Verfahrens war es, die unmittelbar an den Besselpark angrenzenden Freiflächen, Spielplatz Besselstraße und Charlottenstraße 98, in den städtischen Gesamtraum mit unterschiedlichsten Freiraum- und Baustrukturen zu integrieren. Der Besselpark soll durch die Errichtung eines Zierbrunnens bzw. Wasserspiels eine neue Identität und Eigenständigkeit erhalten. Das Auswahlgremium fasste im Dezember 2016 den einstimmigen Beschluss den Entwurf von Rehwaldt Landschaftsarchitekten zur weiteren Bearbeitung zu empfehlen.

Download: Zwischenpräsentation Entwurfsplanung

Download: Siegerentwurf des Auswahlverfahrens

Download: Protokoll Auswahlgremium Besselpark

Download: Dokumentation Bürgerbeteiligung

Kurt-Schumacher-Grundschule

Brandschutz- und Innensanierung des Schulhauptgebäudes

Wegen Brandschutzproblemen im Gebäudeinneren ist das Schulhauptgebäude seit dem 21.12.2012 für den Schulunterricht gesperrt. Der Unterricht findet seitdem provisorisch im Hortgebäude und dem „Weißen Haus“ statt. Die Gebäudesperrung betrifft auch die Doppel-Sporthalle, d.h. den Schul- wie auch den Vereinssport. Diese Baumaßnahmen sind derzeit unterbrochen und werden in Kürze wieder aufgenommen. Derzeit ist eine Baufertigstellung des 1. BA zum Schuljahr 2019/20 geplant.

Die Probleme wurden durch ein vom Bezirksamt beauftragtes Bausubstanzgutachten bekannt. Nach sehr kurzer Zeit für die Planung, Bauvorbereitung und Mittelbeschaffung war im August 2013 Baubeginn. Ziel des Bezirksamtes war es von Beginn an, nach der Sperrung durch die Bauaufsicht die Schule schnellstmöglich wieder zu öffnen. Neben dem vorrangigen Ziel, den Schulbetrieb durch die brandschutztechnische Sanierung zu gewährleisten, sind darüber hinaus Maßnahmen für eine qualitative Verbesserung des Standortes vorgesehen. Hierzu zählen die Sanierung der Sanitäranlagen, Klassenräume und Flure sowie Grundrissoptimierungen, um den heutigen Anforderungen an den Schulbetrieb zu genügen. Geplant sind auch Maßnahmen für eine verbesserte Zugänglichkeit für gehbehinderte Schüler und die Einrichtung eines Elterncafés.

Insbesondere wegen Problemen mit der Brandschutzverkleidung und durch zusätzliche Brandschutzanforderungen ist es danach zu Verzögerungen und zu erheblichen Mehrkosten gekommen. Im Rahmen der laufenden Baumaßnahmen wurde eine Umplanung erforderlich und es musste auf eine Komplettsanierung umgestellt werden, d.h. einschließlich der anfangs nicht eingeplanten Gebäudehülle (energetische Sanierung der Fassaden und der Dächer sowie Austausch der Fenster). Wegen der begrenzten finanziellen Mittel konnte deshalb zunächst nur die südliche Hälfte des Gebäudes (mit Sporthalle) saniert werden (als 1. Bauabschnitt).

Seit November 2015 sind neue Probleme in Bezug auf die Deckenkonstruktion aufgetreten und damit weitere Mehrkosten entstanden. Wegen dieser Mehrkosten und dadurch fehlenden Mitteln mussten die Baumaßnahmen im Mai 2016 eingestellt werden. Die Brandschutz- und Fassadensanierung für den 1. Bauabschnitt sind sehr weit fortgeschritten. Noch nicht begonnen wurde mit dem Innenausbau. Die hierfür notwendigen Bauarbeiten wurden im September 2017 begonnen. Im Frühjahr 2018 hat die Trockenbaufirma nach Einbau von rd. 90 % der Brandschutzverkleidungen Insolvenz angemeldet. Hierdurch ruhen derzeit die Arbeiten in diesem Gewerk. Dies hat zur Folge, dass weitere Gewerke nicht bearbeitet werden können. Die fachgerechte Fertigstellung des Brandschutzes ist unabdingbar für die Wiederfreigabe der Schule durch die Bauaufsicht.

Das Bezirksamt konzentriert sich derzeit auf die Fertigstellung des 1. Bauabschnittes. Für die nördliche Gebäudehälfte ist die Fortführung der Sanierung als 2. Bauabschnitt ebenfalls geplant, hinsichtlich Planung und Finanzierung aber noch nicht terminlich festgelegt.

Im Sanierungsbeirat Südliche Friedrichstadt am 25.05.2016 wurde die sehr schwierige Situation der Schule (der Kinder, Eltern und Lehrerschaft) bei der Gebäudesanierung thematisiert und die Einrichtung eines “Runden Tisches” zur Schule vereinbart. Dieser hat seitdem mehrfach getagt. Das Ziel des Runden Tisches ist in erster Linie die Herstellung von Transparenz zum Baugeschehen sowie die Erörterung von organisatorischen und ggf. baulichen Kompensationsmöglichkeiten für Kinder/Eltern/Lehrerschaft bis zur Baufertigstellung.