Aktuelle Projekte

Mehringplatz

Neugestaltung der Platzanlage

Für die Umgestaltung des Mehringplatzes wurde im Jahr 2014 ein Workshopverfahren und im folgenden Jahr ein Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Der Platz mit seinen zwei Gebäuderingen, der inneren Platzfläche sowie dem äußeren Erschließungsring steht seit 2014 als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Die innere Platzfläche und der äußere Erschließungsring sowie Bereiche der südlichen Friedrichstraße sollen in den kommenden Jahren mit Mitteln des Städtebaulichen Denkmalschutzes umgestaltet werden. Die Neugestaltung des Mehringplatzes wird nach dem Entwurf der Arge Lavaland / Treibhaus Landschaftsarchitektur durchgeführt. Der Innenbereich des Platzes ist zur Neugestaltung als begrünte Platzfläche vorgesehen. Die verkehrsberuhigten Flächen des Platzes und der südlichen Friedrichstraße bis zur Franz-Klühs-Straße werden im Rahmen des Bauvorhabens grundhaft erneuert und umgestaltet. Zudem ist die denkmalgerechte Erneuerung und Erweiterung der öffentlichen Beleuchtung sowie die Erneuerung des Stadtmobiliars vorgesehen.

Da das Ausschreibungsergebnis die geplanten Kosten in Höhe von rd. 3,9 Mio. EUR aufgrund der aktuellen Marktsituation im Bausektor deutlich überschritt, wurde bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen ein Mehrkostenantrag in Höhe von rd. 2,0 Mio. EUR gestellt. Dieser wurde positiv beschieden. Der Baubeginn erfolgte im Februar 2019.

Um die Belastungen durch die Baustelle für AnwohnerInnen und Gewerbetreibende so gering wie möglich zu halten, ist eine Baustellenkoordination für das Bauvorhaben eingerichtet. Alle Informationen hierzu finden Sie hier.

(Abbildung oben: ARGE Lavaland / Treibhaus Landschaftsarchitektur)

Download: Zwischenpräsentation Entwurfsplanung

Download: Ergebnisprotokoll Ideen- und Realisierungswettbewerb

Download: 1. Preis ARGE Lavaland GmbH, Berlin und TH Treibhaus, Berlin

Download: 2. Preis Lützow 7 Garten und Landschaftsarchitekten, Berlin

Download: 3. Preis ARGE ATELIER LE BALTO Landschaftsarchitekten und Kuehn Malvezzi Projects, Berlin

Download: Dokumentation des frühzeitigen Beteiligungsverfahrens

Download: Entwurf OKRA – Witteveen+Bos Landschaftsarchitekten Workshopverfahren


Besselpark

Umgestaltung der Parkanlage

Der Besselpark, der zwischen 1988-1990 angelegt wurde – jedoch inzwischen starke Abnutzungserscheinungen aufweist – wird in den kommenden Monaten umgestaltet.

Im Rahmen einer Bürger*Innenbefragung wurden Wünsche und Anregungen der Bewohner*Innen aufgenommen und in das landschaftsplanerische Auswahlverfahren, welches im Jahr 2016 stattfand, eingebracht.  Das Auswahlgremium fasste im Dezember 2016 den einstimmigen Beschluss den Entwurf von Rehwaldt Landschaftsarchitekten zur weiteren Bearbeitung zu empfehlen. Im Mai 2017 wurde der Entwurf im Sanierungsbeirat noch einmal vorgestellt und über Angebote für Jugendliche diskutiert. Dies ist in die weitere Planung eingeflossen.

Der angestrebte Baubeginn für die Parkflächen im Sommer 2018 musste verschoben werden, da im Rahmen der Ausschreibung der Bauleistungen keine Angebote abgegeben wurden. Bei der zweiten Ausschreibung wurde ein Ausschreibungsergebnis erzielt, welches oberhalb der kalkulierten Kosten lag. Die daraufhin beantragten Mehrkosten wurden im April 2019 bewilligt. Das Projekt wird aus Mitteln des Förderprogramms „Zukunft Stadtgrün“ finanziert. Der Baubeginn erfolgte im August 2019.

Die Umgestaltung des Spielplatzes erfolgte bereits im Jahr 2016.

Ziel der Planung ist es, die unmittelbar an den Besselpark angrenzenden Freiflächen, den Spielplatz Besselstraße und die Freiflächen an der Charlottenstraße 98, in den städtischen Gesamtraum mit unterschiedlichsten Freiraum- und Baustrukturen zu integrieren. Der Besselpark soll durch die Errichtung eines Zierbrunnens, der parallel zur Friedrichstraße verlaufen wird, eine neue Identität und Eigenständigkeit erhalten.

(Abbildung oben: Rehwaldt Landschaftsarchitekten)

Download: Zwischenpräsentation Entwurfsplanung

Download: Siegerentwurf des Auswahlverfahrens

Download: Protokoll Auswahlgremium Besselpark

Download: Dokumentation Bürgerbeteiligung


Gitschiner Ufer

Die Gestaltung der Grünflächen am Gitschiner und Halleschen Ufer ist ein weiterer Baustein zur Aufwertung der öffentlichen Räume rund um den Mehringplatz. Für den Bereich wurden bereits im Zuge des Planungsverfahrens Mehringplatz / Blücherplatz sowie des Realisierungswettbewerbs für den Mehringplatz (Ideenteil) erste Ideen zur Gestaltung entwickelt.Mit der Umgestaltung der Grünflächen soll eine Verbesserung der Gestaltungs- und Aufenthaltsqualität sowie eine Qualifizierung der Fuß- und Radwegeverbindung erreicht werden.
Aufgrund ihrer Lage haben die Grünflächen eine hohe Bedeutung zur Anbindung des denkmalgeschützten Ensembles um den Mehringplatz an die Uferzone der Landwehrkanals und den südlich angrenzenden Blücherplatz.

Die Bietgemeinschaft Gehrke Landschaftsarchitektur/belvedere Landschaftsarchitekten wurde mit der Planung beauftragt. Das Büro die raumplaner war in Kooperation mit den zuvorgenannten Büros mit der Durchführung des Beteiligungsverfahrens betraut. Hierbei wurde an das Beteiligungsverfahren zum Mehringplatz aus dem Jahre 2015 angeknüpft. Derzeit wird die Ausführungsplanung vorbereitet.

Im Rahmen der Entwurfserstellung für die Freiflächen wurde ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren durchgeführt. Alle Informationen zu den dort vorgenommenen Beteiligungsschritten und deren Ergebnissen inkl. der Planungsunterlagen können Sie der Abschlussdokumentation entnehmen.

Download: Abschlussdokumentation Beteiligungsverfahren Gitschiner Ufer


Kurt-Schumacher-Grundschule

Brandschutz- und Innensanierung des Schulhauptgebäudes

Wegen Brandschutzproblemen im Gebäudeinneren ist das Schulhauptgebäude seit dem 21.12.2012 für den Schulunterricht gesperrt. Der Unterricht findet seitdem provisorisch im Hortgebäude und dem „Weißen Haus“ statt. Die Gebäudesperrung betrifft auch die Doppel-Sporthalle, d.h. den Schul- wie auch den Vereinssport. Derzeit ist eine Inbetriebnahme des südlichen Gebäudeteils des 1. BA zum Schuljahr 2020/21 geplant.

Die Probleme wurden durch ein vom Bezirksamt beauftragtes Bausubstanzgutachten bekannt. Nach sehr kurzer Zeit für die Planung, Bauvorbereitung und Mittelbeschaffung war im August 2013 Baubeginn. Ziel des Bezirksamtes war es von Beginn an, nach der Sperrung durch die Bauaufsicht die Schule schnellstmöglich wieder zu öffnen. Neben dem vorrangigen Ziel, den Schulbetrieb durch die brandschutztechnische Sanierung zu gewährleisten, sind darüber hinaus Maßnahmen für eine qualitative Verbesserung des Standortes vorgesehen. Hierzu zählen die Sanierung der Sanitäranlagen, Klassenräume und Flure sowie Grundrissoptimierungen, um den heutigen Anforderungen an den Schulbetrieb zu genügen. Geplant sind auch Maßnahmen für eine verbesserte Zugänglichkeit für gehbehinderte Schüler und die Einrichtung eines Elterncafés.

Insbesondere wegen Problemen mit der Brandschutzverkleidung und durch zusätzliche Brandschutzanforderungen ist es danach zu Verzögerungen und zu erheblichen Mehrkosten gekommen. Im Rahmen der laufenden Baumaßnahmen wurde eine Umplanung erforderlich und es musste auf eine Komplettsanierung umgestellt werden, d.h. einschließlich der anfangs nicht eingeplanten Gebäudehülle (energetische Sanierung der Fassaden und der Dächer sowie Austausch der Fenster). Wegen der begrenzten finanziellen Mittel konnte deshalb zunächst nur die südliche Hälfte des Gebäudes (mit Sporthalle) saniert werden (als 1. Bauabschnitt).

Seit November 2015 traten neue Probleme in Bezug auf die Deckenkonstruktion auf und entstanden damit weitere Mehrkosten. Wegen der dadurch fehlenden Mittel mussten die Baumaßnahmen im Mai 2016 weitgehend eingestellt werden. Erst im September 2017, mit zusätzlichem Geld, konnten die Arbeiten wieder voll aufgenommen werden.

Im Frühjahr 2018 meldete die Trockenbaufirma nach Einbau von rd. 90 % der Brandschutzverkleidungen Insolvenz an. Hierdurch ruhten die Arbeiten in diesem wichtigen, für die Wiederfreigabe der Schule durch die Bauaufsicht entscheidenden, Gewerk. Weitere Firmen waren in ihrer Arbeit deshalb ebenfalls eingeschränkt. Im August 2018 konnte eine Firma mit der Fertigstellung der erforderlichen Brandschutzverkleidungen beauftragt werden. Allerdings waren die Restarbeiten umfangreicher als eingeschätzt, sodass nicht alle Gewerke durcharbeiten konnten. Zudem verzögerte sich die Erstellung des Leistungsverzeichnisses. Aufgrund des Einbaus nicht ausschreibungskonformer Materialien seitens eines der Auftragnehmer sind zusätzliche Verzögerungen entstanden. Der aktualisierte Bauzeitenplan geht von einem Abschluss der Bauarbeiten im Februar 2020 aus. Aufgrund des logistischen Aufwands strebt die Schule einen Bezug des 1. BA in den Sommerferien 2020 an.

Das Bezirksamt konzentriert sich derzeit auf die Fertigstellung des 1. Bauabschnittes. Für die nördliche Gebäudehälfte ist die Fortführung der Sanierung als 2. Bauabschnitt ebenfalls geplant, hinsichtlich Planung und Finanzierung aber noch nicht terminlich festgelegt.

Im Sanierungsbeirat Südliche Friedrichstadt am 25.05.2016 wurde die sehr schwierige Situation der Schule (der Kinder, Eltern und Lehrerschaft) bei der Gebäudesanierung thematisiert und die Einrichtung eines “Runden Tisches” zur Schule vereinbart. Dieser hat seitdem mehrfach getagt. Das Ziel des Runden Tisches ist in erster Linie die Herstellung von Transparenz zum Baugeschehen sowie die Erörterung von organisatorischen und ggf. baulichen Kompensationsmöglichkeiten für Kinder/Eltern/Lehrerschaft bis zur Baufertigstellung

Download: Bericht zum Stand der Bauarbeiten in der Kurt-Schumacher-Grundschule (Juni 2019)

Download: Bericht zum Stand der Bauarbeiten in der Kurt-Schumacher-Grundschule (Dezember 2018)

Download: Bericht zum Stand der Bauarbeiten in der Kurt-Schumacher-Grundschule (September 2018)