Neuwahl Gebietsvertretung

Die Gebietsvertretung des Sanierungsgebiets Südliche Friedrichstadt wird per Briefwahl neu gewählt. Alle Bewohner*Innen des Sanierungsgebiets sind eingeladen, sich hieran zu beteiligen!

Für die Wahl erhalten Sie in der Sanierungszeitung Südseite Wahlunterlagen bestehend aus Wahlschein, Stimmzettel und zwei Umschlägen. Bitte füllen Sie die Unterlagen aus und geben Sie den Briefumschlag in die Post oder werfen Sie den Briefumschlag in die bereitgestellte Wahlurne in der Kiezstube (Mehringplatz 7) Wahlberechtigt sind Erwachsene und Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr, die in der Südlichen Friedrichstadt leben oder arbeiten.
Falls mehrere Personen in Ihrem Haushalt abstimmen möchten, können Sie weitere Wahlunterlagen in den Sprechstunden des Sanierungsbeauftragten in der Kiezstube (Mehringplatz 7) abholen.
Die Sprechzeiten sind: Mo.: 10:00 – 13:00 Uhr und Mi.: 14:00 – 17:00 Uhr.

Am 19.06.2019 findet ab 18:00 Uhr eine Vorstellung der Kandidat*Innen im Rahmen der Sanierungsbeiratssitzung in der Kiezstube (Mehringplatz 7) statt.


Sie können sich jeweils durch einen Klick auf  „Selbstvorstellung und Zielsetzung“ mehr Informationen über die Kandidat*Innen anzeigen lassen.

Die Nennung erfoglt in alphabetischer Reihenfolge der Nachnamen.

Kandidat*Innen für die Vertretung von Mieter*Innen:

Simon Bajus

Es ist mir wichtig, die Lebenssituation am Mehringplatz in sozialen, kulturellen und nachbarschaftlichen Angelegenheiten zur Zufriedenheit aller Nachbarn zu gestalten und zu verbessern. Unser Kiez ist geprägt von älteren MieterInnen und Mietern mit Migrationshintergrund. Ich möchte weitere Nachbarn animieren, an der Mitgestaltung ihres Lebens- und Wohnumfelder teilzunehen. Hierfür möchte ich die unterschiedlichen Gruppen zusammenführen. Ich habe einige Zeit im Ausland verbracht, daher meine interkulturelle Kompetenz. Darüberhinaus hat meine Ehefrau, die schon 29 Jahre am Mehringplatz lebt, arabische Wurzeln. Aus meiner langjährigen Tätigkeit als Unternehmensberater und ehemaliger Vorstandsbeauftragter, weiß ich wie sich unterschiedliche Auffassungen und Ansichten in einem Konsens ausräumen lassen. Es wäre mir eine Freude, meine Fähigkeiten für unser aller Wohl einzusetzen. Die Gewobag ist ein kommunales Wohnungsunternehmen und von Haus aus fair. Wir als Mieter sollten mindestens genauso fair sein und ein Miteinandeer anstreben. Ich bin der festen Überzeugung, dass wir gemeinschaftlich durch zielgerichtete Aktionen positive Veränderungen herbeiführen können. Ich und meine Frau bieten zudem Angebote für die Nachbarschaft an, so veranstalte ich 3x im Monat montags den Spieleabend in der Kiezstube und meine Frau 3x im Monat sonntags die Lesestunde für Kinder.

 

 

 

 


Margit Boé

Ich wohne seit 14 Jahren am Mehringplatz und kenne hier viele Bewohner, kenne ihre Wünsche und Sorgen. Ich habe in Wien & Paris Politik- und Wirtschaftswissenschaften studiert und lange als Journalistin gearbeitet. Im Gebiet Mehringplatz hat sich die prekäre Situation in den letzten zehn Jahren – trotz QM und geflossener Fördermillionen – leider nicht verbessert. Es wird Zeit, dass sich das ändert. In meinen Gesprächen mit Bewohnern haben sich zwei Schwerpunkte ergeben: Bildung & Sicherheit im öffentlichen Raum. Dafür möchte ich mich konsequent einsetzen.

 

 

 

 


Andreas Eckert

Als Gebietsvertreter engagiere ich mich seit Jahren dafür, dass unser Gebiet für alle positiv entwickelt wird. Viel wurde schon erreicht, zu tun gibt es noch viel: Sicherheit schaffen, Gewerbe und Schulen stärken, Verkehrssituation verbessern, ZLB-Neubau mitentwickeln, Kanalufer und Blücherplatz gestelten etc.
Dafür setze ich mich mit Leidenschaft, Phantasie und Verstand gerne weiter ein.

 

 

 

 


Hendrikje Herzberg

Ich wohne seit 23 Jahren am Mehringplatz, meine Heimat, und setze mich seit Beginn des Sanierungsbeirates 2012 weiterhin für die Verbesserung der Freiflächen der Mieter ein:
1. attraktive Treffpunkte/Picknickplätze für Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Freien,

2.menschenfreundlichere große Straßen und Kreuzungen um den Mehringplatz herum, und ergänzend

3. Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten für arbeitslose Jugendliche.

Dafür ist die Sanierung nicht verantwortlich aber unser Bezirksamt schon.

Es gilt nach wie vor: Wir alle wollen hier wohnen bleiben – es darf keine Vertreibung durch Mieterhöhungen geben.

 

 

 

 


Andreas Kerschbaumer

Die Sanierung der südlichen Friedrichstadt muss zu Gunsten der Bewohnerinnen und Bewohner und der vor Ort Tätigen erfolgen. Es darf zu keinen Verdrängungen führen. Nur die Sanierung der Gebäude und der Plätze reicht aber nicht. Die Situation der hier Lebenden muss sich verbessern. Die Schulen und die Jugendarbeit müssen gestärkt , das Gebiet muss sauberer und sicherer werden. Dafür setze ich mich ein. Im verschönerten Gebiet wollen wir auch weiterhin gerne leben, unsere Kinder zur Schule schicken, einkaufen und abends uns treffen.

 

 

 

 


Janna Lipsky

Seit 2015 wohne ich am Mehringplatz und seit 2017 bin ich in der Gebietsvertretung aktiv. Als junge Familie sind wir viel in der Nachbarschaft unterwegs und kennen die Südliche Friedrichstadt mittlerweile sehr gut. Ich möchte mich dafür einsetzen, dass die Neugestaltung des Platzes und der Parks zügig vorangeht, dass alle Gebäude instandgehalten werden und Geschäfte und Bildungseinrichtungen erhalten bleiben. Ich engagiere mich dafür, dass die Bezirksverwaltung nicht über Verschmutzung, Vandalismus, Gewaltbereitschaft, Drogenmissbrauch und -handel hinwegsieht, sondern die Probleme angeht und in Abstimmung mit den Bewohnern Lösungen findet.

 

 

 

 


Marina Makowski

Seit 10 Jahren ehrenamtliche Mitarbeit im Quartier: Als Jurorin in Foren des Qualitätsmanagements, 6 Jahre Vorsitz Mieterbeirat Mehringplatz, Mitglied im Sanierungsbeirat und Gebietsvertretung, 2016-19 Vorsitzende des Mieterrats der Gewobag.


Ich kenne daher die Strukturen und Probleme des Gebietes sehr gut. Weiterhin möchte ich die aktuelle Stadt- und Quartiersentwicklung begleiten, und die Interessen der AnwohnerInnen gegenüber der Verwaltung vertreten und auf Entscheidungen einwirken. Die Gebietsvertretung ist das Sprachrohr aller, die von Sanierungsmaßnahmen betroffen sind.

 

 


Hermine Münch-Pohli

Dank der diversen Bioläden ´Immergrün´ in der Hedemannstrasse seit 30 Jahren ansässig trete ich ein für die Kunst, sowie für das Wohl alles Lebendigen, seien es Pflanzen, Tiere oder ´human beings´. Als u.a. passionierte TeetrinkerIn bin ich seit einigen Jahren aktives Mitglied im benachbarten Sanierungsgebiet Rathausblock und ebenso in den Initiativen Stadtpalaver am Halleschen Tor (htsp) und Klimakunsthallen Berlin (klikh b) – beispielsweise war die Ini htsp bei der Rettung der drei Säuleneichen im Theodor-Wolff-Park involviert.


Birgit Stellmann

Während der Bauphase der neuen 3 Gebäude um die Jüdische Akademie herum habe ich bei der Projektvermittlung „Bauhütte“ im Besselpark mitgeabeitet und u.a. dabei zweimal für die hiesigen Anwohner einen privaten Flohmarkt organisiert. Dabei konnte ich den Kiez ein wenig kennenlernen. Es ist spannend zu sehen, was alles entstanden ist sowie auch, was sich alles verändert. Und damit es sich zum Positiven weiterentwickelt, möchte ich mich dafür einsetzen, die neuen und die alten Bewohner der Südlichen Friedrichstadt zusammenzubringen und gemeinsam dafür zu sorgen, dass unsere Nachbarschaft angenehm bewohnbar und bezahlbar bleibt. Die bunte Mischung von Menschen, die vielen Sozialprojekte und Bildungseinrichtungen, die vielfältigen Gewerbe und Raumnutzungen müssen bewahrt bzw. weiterentwickelt werden. Wünschenswert erscheint mir, unsere Nachbarschaft deutlicher darüber zu informieren, was in unserem Stadtquartier geplant wird.


Ich bin Lehrerin im Ruhestand, 72 Jahre alt und künstlerisch aktiv. Mein neues Hausprojekt als Genossenschaftlerin erlebe ich als ausgesprochen anregend und aufregend: es war eine super Entscheidung, hierher zu ziehen!

 

 

 

 


Bernd Surkau

Ich möchte daran mitwirken, dass die Südliche Friedrichstadt sich zu einem für alle Bewohner attraktiven Wohngebiet entwickelt, in dem die Mieten bezahlbar bleiben, die Kinder gute Entwicklungsmöglichkeiten und wirtschaftliche sowie kulturelle Unternehmen eine Zukunft haben.

 

 

 

 

 


Kandidat*Innen für die Vertretung von Eigentümer*Innen / Pächter*Innen:

Benita Braun-Feldweg

zuhören/ /vorschlagen/ /Informieren/ /nachhaken / /einmischen/ /diskutieren:

Seit der Festsetzung des Sanierungsgebietes vor 8 Jahren engagiere ich mich in Gebietsvertretung mit dem Ziel, die Lebensräume  für die Bewohner*innen in der Südlichen Friedrichstadt zu verbessern und stadträumliche Themen zu setzen.

Auch wenn die Prozesse manchmal sehr behäbig erscheinen, lohnt es sich für ein Verständnis der unterschiedlichen Positionen von Mieter*innen und Eigentümer, Gewerbetreibende und Touristen, Kultur- und Bildungseinrichtungen zu kämpfen. 

Als Architektin und Bewohnerin verfolge ich nachhaltig dieses Anliegen in verschiedenen Verantwortlichkeiten für das gerade fertiggestellte Metropolenhaus am Jüdischen Museum mit der Kulturplattform-feldfünf.

Ich bin überzeugt, dass wir Anlässe und Orte in der Südlichen Friedrichstadt benötigen, an denen sich bisherige und neue Nachbarschaften begegnen und den Austausch verschiedener Kulturen ermöglichen.

 

 


Gunter Hagen

Selbstvorstellung: Seit 2012 Bauherr in der Baugruppe des IBeB-Hauses Lindenstraße 90/91, Mitglied der Geschäftsführung, seit Juli 2018 wohne ich dort, Mitglied der Selbstbaugenossenschaft seit 1987, bis 2016 im Jugendamt des BA Friedrichshain-Kreuzberg tätig, ein Schwerpunkt: Sozialraumorientierung, soziale Vernetzung – gute Kenntnis verwaltungsinterner Strukturen und Abläufe, aktuelle Beratungs- und Dozententätigkeit im Jugendhilfebereich, künstlerische Tätigkeit

Ziele:

Die Gebietsvertretung kann durch ihre Tätigkeit auf die Belange der Stadtteilentwicklung, des Wohnungsbaus, der Nutzung des Wohnungsbestandes Einfluss nehmen im Sinne

  • Einer guten sozialen Lebensqualität mit entsprechendem und bezahlbarem Wohnraum, keine Vertreibung der Mieter, keine renditeorientierte Spekulation mit Gebäuden und Grundstücken
  • Gute Infrastruktur für den täglichen Lebensbedarf (Versorgung, Bildung, Gesundheit etc.)
  • Lösungen für die bekannten Problempunkte: Verwahrlosung, Drogenkonsum, Kriminalität etc.

 

 

 

 

 


Kandidat*Innen für die Vertretung von Kultureinrichtungen:

Zentral und Landesbibliothek (Jonas Fansa)

Die Zentral- und Landesbibliothek Berlin (ZLB) ist im Sanierungsgebiet Südliche Friedrichstadt mit ihrem publikumsreichsten Standort, der Amerika-Gedenkbibliothek (AGB), ein wichtiger öffentlicher Ort. Die Bibliothek arbeitet seit einigen Jahren aktiv am Ausbau ihrer beteiligungsorientierten Angebote und strebt an, die Rolle als Forum und Plattform für die Stadtgesellschaft weiter zu schärfen. Mit der Entscheidung für den ZLB-Neubau am Standort der AGB tritt die ZLB aktiv in einen Stadtentwicklungsprozess am Blücherplatz ein und wird mit dem Projekt und mit anderen Aktivitäten die Veränderung des Areals mitprägen. Beginnend mit dem Bibliotheksfestival zum 20-jährigen Bestehen des Verbunds der Öffentlichen Bibliotheken Berlins im Herbst 2018, dem Themenraum „Bibliothek findet Stadt – Stadt findet Bibliothek“, weiterhin mit der Planung für ein Temporäres Gebäude bis zum Neubau sowie dem Start des Städtebaulichen Dialogs unter der Ägide der Stadtentwicklungsverwaltung wirkt die ZLB – neben ihrer gesamtstädtischen Hauptaufgabe – gezielt für die Verbesserung der Lebensqualität in der Südlichen Friedrichstadt. Das tut sie durch ihre Programmatik, durch Infrastrukturentwicklung und durch ihre stadtweite Rolle als Zentralbibliothek mit Ausstrahlung ins gesamte Stadtgebiet. Daher ist es aus Sicht der ZLB unerlässlich, dass sie im Rahmen der Gebietsvertretung wichtige Diskurse im Gebiet mitverfolgen kann, Impulse aufnehmen und Impulse geben kann, ihre Möglichkeiten jederzeit prüfen kann, Ressourcen und Raum zur Verfügung zu stellen sowie Bedarfe im Gebiet für ihre Planung eines Neubaus zu verstehen und – soweit möglich und sinnvoll – mit dem Bibliotheksprogramm zu verknüpfen. Herr Jonas Fansa, Leiter der Abteilung Publikumsdienste der ZLB sowie Projektleiter ZLB-Neubau in der ZLB, würde für die ZLB in das Gremium kommen. Vertreten würde er durch Frau Martina Grün (Projektmitarbeiterin ZLB-Neubau).

 

 


Kandidat*Innen, die weniger Stimmen als ihre Mitbewerber*Innen erhalten, werden als Stellvertreter *Innen benannt. Die Wahl gilt für den Zeitraum von 2019-2022.

Wahlschema der Gebietsvertretung 2019-2022